Fotoanalyse

AI-Check verstehen

Der AI-Check beurteilt dein Foto so, wie es ein geübtes Auge tun würde: Er sucht nach sichtbaren Anzeichen und benennt sie. Er ist eine Einschätzung — kein Labornachweis.

Wonach die Analyse sucht

Ein Beispiel, das die Analyse als „deutliche Auffälligkeit“ werten würde: körnige Oberfläche wie grüner Griess.
Ein Beispiel, das die Analyse als „deutliche Auffälligkeit“ werten würde: körnige Oberfläche wie grüner Griess.Foto: Lamiot · Wikimedia Commons · CC BY-SA 3.0

Die drei Ergebnisse

Keine Anzeichen

Im Foto ist nichts Auffälliges zu sehen. Das heisst nie „sicher“.

Mögliche Hinweise

Einzelne Merkmale sind da, aber nicht eindeutig.

Deutliche Auffälligkeiten

Mehrere Merkmale deuten auf eine Blüte hin.

Im Zweifel vorsichtiger

Wenn die Merkmale nicht eindeutig sind, stuft die Analyse strenger ein — das ist Absicht.

Die Grenzen

Standort teilen?

Wenn du den Standort freigibst, prüft die App zusätzlich, ob in der Nähe amtliche Warnungen vorliegen, und ordnet dein Foto dem Gewässer zu. Das ist freiwillig.

Häufige Fragen

Kann eine App Blaualgen auf einem Foto erkennen?

Sie kann Merkmale beurteilen, die für eine Blüte sprechen: diffus verlaufende Schlieren, Aufrahmung, blaugrüner Farbton, feine Flocken, Ansammlung am Ufer, Matten. Daraus entsteht eine Einschätzung in drei Stufen — keine Anzeichen, möglich, deutliche Anzeichen. Was sie nicht kann: eine Blüte ausschliessen oder sagen, welche Art oder wie giftig. Dafür braucht es eine Probe und ein Labor. Der Foto-Check ist ein Hinweis, keine Messung.

Was bedeutet „keine Anzeichen" im Ergebnis?

Genau das und nicht mehr: Auf diesem Foto, an dieser Stelle, zu diesem Zeitpunkt waren keine der geprüften Merkmale zu erkennen. Es bedeutet nicht „sauber", nicht „unbedenklich" und nicht „du kannst baden". Eine Blüte kann ausserhalb des Bildausschnitts liegen, am Grund wachsen oder sich in der nächsten Stunde bilden. Ein Foto kann einen Verdacht begründen — ausräumen kann es ihn nie.

Wie fotografiere ich die Stelle richtig?

Nah genug, dass die Struktur des Wassers erkennbar ist, und mit einem Stück Ufer im Bild als Grössenbezug. Bei Gegenlicht spiegelt die Oberfläche und verdeckt genau das, worauf es ankommt — dann lieber mit der Sonne im Rücken. Dunkle, verwackelte oder sehr weit entfernte Bilder senken die Aussagekraft, und die Einschätzung fällt entsprechend vorsichtiger aus. Zwei Aufnahmen aus unterschiedlichem Abstand sind besser als eine.

Keine Meldung heisst nicht sauber.

Nicht jedes Gewässer wird beprobt, und die Lage kann sich innerhalb eines Tages ändern. Beschilderung und Aufsicht vor Ort gehen immer vor. Bei Beschwerden nach Wasserkontakt gehört die Einschätzung zu Arzt oder Tierarzt — dieser Text ersetzt sie nicht.

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